Die alte Tante SPD liegt krank danieder. Im Bund wie in Bremen.

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Am Wahlsonntag am 26. Mai bei den Wahlen für die EU musste die in Deutschland eine schwere Niederlage einstecken. Noch dramatischer verlor die Bremer SPD bei der Wahl für die Bremische (Landtag mit Stadtbürgerschaft in und Stadtverordnetenversammlung in Bremerhaven). Wie geht es weiter?

Dazu einige Ausführungen von Martin Korol (der vollständige Beitrag hier):

„… Nun ist die Bremer SPD in die Jahre gekommen. Sie ist alt und krank geworden. 73 Jahre beherrschte sie Bremen. Nun bricht sie zusammen wie ein Kartenhaus – ein tönendes Erz, eine klingende Schelle. Die SPD hat Bremen geprägt. Sie hat dieser Stadt ihren Stempel aufgedrückt. Auf Jahre und Jahrzehnte hin. Das verläuft sich nicht so schnell. Nun denn. Ob die SPD als Partei sich modernisieren will und kann, das ist ihre Sache. Wer allerdings, wie , Bündnis90/Die Grünen, FDP und die Partei Die Linke, vorhat, diese Stadt künftig zu regieren, wäre aus meiner Sicht gut beraten, das Erbe daraufhin zu prüfen, ob man es annimmt. Man sollte fragen und prüfen, wie stark immer noch der legendäre Bremer Filz ist; der mächtiger ist als jeder Senat und jede Bürgerschaft. Man sollte fragen und prüfen, wie verkrustet und unbeweglich immer noch, aber auch, wie modern das Denken und Handeln in Bremens Exekutive, Legislative und Judikative bereits ist. Und schließlich sollte man fragen und prüfen, was zu tun ist, um Bremen so zu modernisieren, auf dass diese Stadt nicht an denselben Gebrechen untergeht wie die SPD.  …“

Hier lesen Sie den ganzen Beitrag von Martin Korol.

Grafik: pixabay