Volksvertreter-Unkultur im Bundestag: dazwischenschreien anstatt debattieren

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Da hält ein demokratisch gewählter junger Abgeordneter einer von vielen Millionen Bundesbürgern demokratisch gewählten Partei im Deutschen Bundestag eine auf Fakten basierte Rede – und wieder einmal bringen es die Vertreter (in diesem Falle wieder einmal vorwiegend Vertreterinnen!) der so genannten Altparteien nicht fertig, den fundierten Ausführungen zuzuhören und ggf. anschließend im Sinne einer gepflegten Debattenkultur ihre eventuellen Gegenargumente vorzutragen. (siehe Video unten)

Es ist vollkommen egal, was und von wem etwas aus der offensichtlich gehaßten in dem Hohen Hause vorgetragen wird – diese -Demokraten ertragen es nicht.

Anstatt wohlerzogen den Vortragenden ausreden zu lassen und Ruhe zu bewahren, wird – wie in einem Hühnerstall – dazwischen geschrien. Nicht einmal die Bundestagsvizepräsidentin sorgt für respektvolle Ruhe (in diesem Falle ist es eine Vertreterin der Linkspartei, die sich nicht anders verhält, als auch die spürbar voreingenommene der Grünen mit selbem Mandat auf diesem Platz).

Sie wollen Vorbilder für junge Menschen sein? Mit hysterischem Verhalten, respektlosem und undemokratischem Umgang sollte niemand Zugang zum Deutschen Bundestag erhalten. Leider gibt es dennoch viele Bundesbürger, die Derartiges unterstützen und gerade solchen Vertretern ihre Stimmen geben.

Armes Deutschland!

(ch)

Bildquelle: Suriya Silsaksom/iStock