In Venezuela verhaftet

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Am 17.11.2018 wurde der Reporter Billy Six in Venezuela vom venezolanischen Geheimdienst SEBIN in Punto Fijo verhaftet und wird seitdem im Geheimdienstgefängnis „El Helicoide“ in Caracas gefangen gehalten.  Seinen kurzzeitigen Hungerstreik hat Billy am 22. Dezember vorerst aus gesundheitlichen Gründen ausgesetzt und hofft auf eine diplomatische Lösung.

Deutsche Botschaft in Caracas lehnt Hilfe ab

Allerdings lehnt die Deutsche Botschaft in Caracas eine Forderung zur Freilassung aus der willkürlichen Haft ab. Man mische sich nicht in laufende Verfahren ein, wobei es noch gar kein Verfahren und keine Anklage gibt. Auch wurde die Bitte der Familie Six an das Auswärtige Amt und an die Deutsche Botschaft abgelehnt, die dringend notwendigen Medikamente gegen das Dengue-Fieber für Billy zu besorgen und sie dann am Gefängnistor abzugeben.

Man erinnert sich an den Fall Deniz Yücel. Er war besonders aufgefallen durch seinen Schmähtext über Deutschland in der taz („Etwas Besseres als Deutschland findet sich allemal“). Als er in der Türkei verhaftet wurde und im Gefängnis saß, drehten Politik und Medien in der Bundesrepublik alle Räder, um seine Freilassung zu erwirken. Nun, Yücel ist vom linken Lager, und Billy Six schreibt für die Junge Freiheit – das macht offenbar den Unterschied für die „wahren Demokraten“ aus. (Jüngstes aktuelles und typisches Beispiel dafür ist auch der Rausschmiß eines AfD-Abgeordneten aus einem Kino in Dresden.)

Solidaritätsbotschaft von Deniz Yücel

Immerhin forderte der Deniz Yücel auf Twitter Six‘ Freilassung und gratulierte zu dessen Geburtstag (24.12.) – ein starkes Zeichen von ihm. Auch in einigen deutschen Medien gab es Berichte über Billys Inhaftierung.

Um sich für Billy Six‘ Freilassung einzusetzen, kann man eine Petition an den Bundestag unterstützen.

Weitere Informationen auch unter Junge Freiheit.

(chasqui)

Fotos: Junge Freiheit


Freiheit für Billy Six – Journalismus ist kein Verbrechen!

Venezuela versinkt im politischen und wirtschaftlichen Chaos. Hyperinflation, Hungersnöte und bittere Armut sind die Früchte des Sozialismus im erdölreichsten Land der Welt. Millionen Menschen sind auf der Flucht vor dem Elend, das die rote Diktatur von Präsident Maduro angerichtet hat. Über diese Zustände wollte der deutsche Reporter Billy Six berichten. Nun hat er, von der Mainstreampresse kaum beachtet, Weihnachten und seinen Geburtstag an Heiligabend unter unmenschlichen Bedingungen in einem berüchtigten Gefängnis des venezolanischen Geheimdienstes verbracht.

Billy Six (32) berichtet regelmäßig aus Krisenregionen, unter anderem für die konservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Einer größeren Öffentlichkeit wurde er 2015 durch die TV-Dokumentation „Die Flüchtlingslüge“ bekannt, die schonungslos die Märchen der Asyllobby aufdeckte. Bei seiner Arbeit lässt er stets die kleinen Leute vor Ort zu Wort kommen – die, die sonst ungehört bleiben. Ihnen und der Wahrheit fühlt sich Billy Six verpflichtet, nicht den globalistischen Eliten und deren Hofberichterstattung. Ist das vielleicht der Grund, warum sein Schicksal den Mainstreammedien und der deutschen Bundesregierung scheinbar gleichgültig ist?

(…)  Fortsetzung bei patriotpetition.org