Die Feine Sahne des Präsidenten

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In Chemnitz wurde ein Konzert veranstaltet unter dem Motto «Wir sind mehr». Es ging angeblich um die Verteidigung der Demokratie und gegen Gewalt. Es sollte „ein Zeichen gesetzt“ werden, ein Zeichen gegen Rechtsradikale, Neonazis, Flüchtlingsgegner und Ausländerfeinde, gegen Populisten und gegen rechte Gewalt. Bundespräsident Steinmeier, Bundesaußenminister Maas und Bundesjustizministerin Barley empfahlen seit Tagen die Veranstaltung „Wir sind mehr“, die gar von Coca Cola u.a. mit Freigetränken gefördert wurde.

Stargast war Feine Sahne Fischfilet, eine Band, mit der Punk endgültig in Staatsdienste getreten ist. Wie auch die Gruppe K.I.Z. inszeniert die durch linkspolitische Radikalität geprägte Band ihre Abneigung offen gegenüber Deutschland, der Bevölkerung und vor allem der Polizei, der die «Bullenhelme» von den Köpfen geknüppelt werden müssen (man googele nach ihren Texten im Netz). Deutlich u. a. auch in widerlichen Songtexten wie: «Ich ramm die Messerklinge in die Journalisten-Fresse» oder über Frauen wie Eva Hermann: «Ich fick sie grün und blau». Man muss schon ein militanter Anhänger der „künstlerischen Freiheit“ sein, wenn man solchen Texten nicht mit der erhobenen Faust oder zumindest einer Anzeige begegnet. Wie ist es nur möglich, dass so etwas zum Liedgut von Musikgruppen gehört, denen auch noch über 60.000 Menschen zujubelten?!

Herr Bundespräsident, Herr Außenminister, Frau Justizministerin: Sie sollten sich dafür schämen, diese  Haßtrupppen salonfähig  zu machen!

Nein, die Linksradikalen sind nicht „mehr”. Sie sind nur mächtig, weil sie verstärkt von Politik und Medien gegen die Bürger in Stellung gebracht werden. Hetzjagden, angeblich von der AfD befeuert, fanden offenbar nicht statt, wie selbst der sächsische Ministerpräsident einräumte.

Die Radikalen, die am Rande des Schweigemarsches Steine aus dem Gleisbett der Bahn aufgeklaubt und Demonstranten auf dem Heimweg attackiert haben, sind keine Boten der Demokratie, sondern das Symbol für die Spaltung der Gesellschaft, die mit dem Chemnitzer Konzert vertieft, statt geheilt wurde. Diskussionen, die Politik und Medien tagelang zur Person des Verfassungsschutzpräsidenten befeuerten, waren ihnen eine willkommene Ablenkung von dem ursprünglich traurigen Anlaß: dem Tod eines jungen Mannes durch unberechtigt hier lebende Migranten.  (ch)

 Dazu ein Kommentar der Basler Zeitung:

Streitfall Chemnitz – Wenn das vermeintlich Gute im Höllenloch der Heuchelei ersäuft.


Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dr. Gottfried Curio, bezog am Donnerstag, 13.9.2018, im Bundestag Position zur prekären innenpolitischen Lage Deutschlands nach 2015. Hier seine Rede: